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Japan: So entstehen die leckeren Plastik-Menüs

Food Samples als 3D-Speisekarte

Wer schon einmal in Japan war, hat sich sicherlich auch gefragt, wie es kommt, dass viele Restaurants so leckere Gerichte im Schaufenster stehen haben. Die Antwort: Plastik. Die „Food Samples“, das Beispielessen, wirkt extrem realistisch und soll dem Gast schon einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Dafür sind viele Details und äußerste Präzision nötig. Und jede Menge handwerkliches Geschick, um kleine Meisterwerke auf die Teller zu zaubern. Früher entstand das „Fake Food“ vor allem aus Wachs; heute wird es überwiegend aus Plastik hergestellt und dann bemalt.

Um die Plastik-Menüs genau auf die Restaurants abzustimmen, in denen sie einmal landen werden, werden viele Samples ähnlich herstellt wie das tatsächliche Gericht: Die einzelnen Zutaten werden ebenso geschnitten und angerichtet. Damit entsteht ein individuelles Produkt, das von Ramen bis zur regionalen Spezialität variiert. Das Geschäft mit dem Plastik-Essen ist äußerst lukrativ. Daher werden die „geheimen Rezepturen“ der Hersteller von ihren Erfindern mit Adleraugen gehütet. Insbesondere Spezialanfertigungen können teuer werden. Bis zu mehreren Tausend Euro kann so die Umsetzung einer kompletten Speisekarte kosten. Es gibt aber auch günstigere Varianten, die „von der Stange“ in Spezialläden gekauft werden können.

Wie Food Samples entstehen, das zeigt nun ein Video, das einen Blick hinter die Kulissen eines Food-Designers in Gujo werfen durfte.

Japanische Plastik-Menüs: So entsteht das Fake-Essen

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